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15.07.2012, 16:59 Uhr | Übersicht | Drucken
MdB Bernd Siebert informiert sich beim Rettungsdienst
Im Rahmen seiner Sommerbereisung besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert seine Heimatstadt Gudensberg

Im Rahmen seiner Sommerbereisung besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert seine Heimatstadt Gudensberg. Dort besichtigte er gemeinsam mit Vertretern des CDU-Stadtverbandes und der Fraktion, angeführt von der Parteivorsitzenden Andrea Renner, die Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes.


Gudensberg -

Neben der Führung durch die Räumlichkeiten sowie einer detaillierten Erklärung der Rettungswagen gab es eine Gesprächsrunde mit dem Bereichsleiter der Rettungsdienste Herrn Stephan Frühauf und weiteren Mitarbeitern der Malteser.

Zahlreiche Themen wurden angesprochen und vertieft. So sprach man über bevorstehende Gesetzesänderungen und ihre Auswirkungen auf das Rettungswesen, Fragen der Aus- und Weiterbildung, den Bundesfreiwilligendienst, die Abdeckung des Schwalm-Eder-Kreises durch die Rettungsdienste oder das Projekt „Im Rahmen seiner Sommerbereisung besuchte der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert seine Heimatstadt Gudensberg. Dort besichtigte er gemeinsam mit Vertretern des CDU-Stadtverbandes und der Fraktion, angeführt von der Parteivorsitzenden Andrea Renner, die Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes. Helfer-vor-Ort“, durch das ehrenamtliche Helfer in die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eingebunden werden. Im Gespräch berichteten die Mitarbeiter über ihren Alltag und Anliegen. Insbesondere Kostenstrukturen und die anstehende Novellierung des Rettungsassistentengesetzes sind Themen die vor Ort für regen Gesprächsstoff sorgen.

Seit 1991 unterhält der Malteser Hilfsdienst eine 24 Stunden besetzte Wache mit zwei Rettungswagen. Allein im vergangenen Jahr wurden von dort aus 2.700 Einsätze abgewickelt. Im Land Hessen gilt für die Rettungsdienste eine Hilfsfrist von 10 Minuten, also der Zeit die zwischen dem Notruf bei der Leitstelle und dem Eintreffen am Einsatzort verstreichen darf. Gerade in der ländlich geprägten Struktur des Schwalm-Eder-Kreises ist es manchmal schwer, diese zu gewährleisten. Durch diese hohe Arbeitsbelastung sind die jetzigen räumlichen Verhältnisse nicht mehr ausreichend. Daher wird der Malteser-Hilfsdienst in einen Neubau umziehen. Dem diesbezüglichen Antrag wurde auf der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung auch mit den Stimmen der CDU stattgegeben. Der Neubau soll über einen größeren Hallenbereich sowie deutlich vergrößerte Sozialräume verfügen.

Abschließend dankte Siebert den Mitarbeitern des Rettungsdienstes für deren unermüdlichen Einsatz und sagte: „In den sozialen Berufen gibt es für die geleistete Arbeit zwar Anerkennung, doch könnte es angesichts der großen Leistungen, die diese Menschen im Dienst an der Gesellschaft erbringen, mehr sein. Die Aufgaben des Rettungsdienstes sind sehr vielseitig. Unsere Gesellschaft braucht diese Dienste. Viele Notfallsituationen wären nicht lösbar, wenn es nicht die hohe Bereitschaft der Mitarbeiter der Rettungsdienste gäbe. Ich persönlich danke allen ehren- und hauptamtlichen Helfern für ihren Dienst zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger – auch unter Einsatz von Gesundheit und Leben.“



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